Aktuell ... ernsthaft ... |
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![]() 5 Jahre Stiftung Humor und Gesundheit mit Filmpremière in Basel: «Die etwas andern Clowns Humorarbeit in der Betreuung und Pflege betagter und demenzbetroffener Menschen». Ein Film von Nico Gutmann, Zürich, unter Mitwirkung von Mitgliedern von HumorCare Schweiz. DVD erhältlich über: CHF 25. (CHF 15. mit HCch-Mitgliederrabatt) ... ... oder hier online mit dem Bestellformular! Downloads: Filmflyer Basel / Filmflyer Zürich |
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![]() Humorstudie: Humor ist, wenn kein Schweizer lacht? Die Universität Zürich untersucht den Humor der Deutschschweizer Bevölkerung. Teilnahme unter: www.surveymonkey.com/s/schweizerhumor |
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| Was ist Gelotologie? Mehr darüber hier ... Der Humor wird immer ernster genommen. In der freien Enzyklopädie Wikipedia gibt es zahlreiche Artikel, die sich mit den ernsthaften Aspekten des Humors befassen und die Wegbereiter der Lachforschung würdigen. Hier eine Auswahl von Themen ... |
Humor-Forschung der Universität Zürich, Abtl. Psychologie. Fragebögen zu folgenden Themen: - Werte und Leitmotive im Leben - Lachen und Auslachen - u.v.a.m. Wenn Sie neugierig geworden sind, dann klicken Sie doch einfach auf: www.charakterstaerken.org |
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![]() Huusglön Hausbesuche von Clowns bei Familien mit einem behinderten Kind, Jugendlichen oder Erwachsenen. Ein fröhlicher Farbtupfer im Alltag der Familien. |
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![]() Die Themen der Ausgabe 1/2008 Humor ist Freiheit und Weite - Die gesundheitliche Wirkung des Lachens in der Serie «Außergewöhnliche Therapieformen» ... http://www.zeitgeist-online.de/Humor_ist_Freiheit Schnellkurs Komik und Satire: Drei Prinzipien, wie Humor funktioniert ... http://www.zeitgeist-online.de/Schnellkurs_Komik |
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| Weil man nicht aufeinander schießen kann, wenn man miteinander gelacht hat ... Aus einem Erzählband von Danil Graniin: «Der Platz für das Denkmal», aus der Erzählung: «Garten der Steine». Reclam Nr. 607, Reclam jr. Leipzig 1980, S. 176 bis 178 Der Text-Auszug: «Ich möchte ein Traktat über das Lächeln schreiben. Über das Lächeln meiner Freunde. Über das Lächeln von Frauen. Und darüber, wie im Krieg gelächelt wurde. Diese Abhandlung würde auch ein Kapitel über das amerikanische Lächeln enthalten, über das standardisierte, kommerzielle, von Managern hervorragend ausgeklügelte Lächeln, über das Lächeln von Verkäuferinnen und Senatoren, über das eines Süchtigen, der um Almosen bettelt, und über das der Direktorin eines Colleges bei New Orleans. In einem Broadway-Theater habe ich ein Stück gesehen, in dem das amerikanische Lächeln verspottet wurde. Dem Akteur vor der Fernsehkamera wird das Lächeln aufgeklebt. Es wird von Spitzenleuten produziert. Es wird aufgefrischt, abgestimmt, man paßt auf, daß es nicht in Hohnlachen übergeht, in Belächeln, es muß seine Reinheit, seine Sterilität bewahren, es zeugt von der Freude und dem Glück amerikanischer Lebensweise ... [im Original Pünktchen] Das Traktat würde auch ein Kapitel über das japanische Lächeln enthalten, denn es ist ebenfalls unabdingbares Lebenszubehör. Anfangs ermüdete es uns durch seine Verbindlichkeit. Hier lächelten alle, aus beliebigem Anlaß, bei jedem beliebigen Gespräch. Allmählich gewöhnte ich mich an dieses Lächeln und lernte es verstehen. Es war mehr eine Einladung zur Freundlichkeit als bloße Höflichkeit. Auch zeigte es von Gastfreundschaft: «Unsere Freude, Sie zu sehen, ist zu groß, als daß wir an unsere Sorgen denken könnten.» Verschönt wurde es durch eine Prise Trauer und gespannte Aufmerksamkeit, die Prise Salz gleichsam, die hier den Erdbeeren beigefügt wird, um ihre Süße stärker zu spüren. Sobald sich bei Begegnungen mit Zeitungsleuten das Gespräch zuspitzte und wir aufhörten zu lächeln, wechselte K.-san das Thema. Mit Gästen durfte nur das besprochen werden, was ihnen angenehm war. Wollten wir heikle Fragen ausdiskutieren, so mußten wir lächeln. |
War ich zu Besuch und saß am Teetischchen, dann beobachtete ich mit Vergnügen, mit welcher Kunst die Gastgeber das allgemeine Lächeln in Gang hielten. Im Gedächtnis blieben mir nicht die Gesichter meiner japanischen Freunde, sondern ihr Lächeln - ... [Auslassung von mir B. K.] Auch Geschichten über das Lächeln an der Front würde diese Abhandlung enthalten; zum Beispiel die Legende, die ich von Michail Sostschenko gehört habe. Sie kursierte damals, wie viele andere Legenden, an der Leningrader Front. Sostschenko hatte sie unverändert gelassen, er entdeckte in ihr lediglich etwas, was niemand von uns bemerkt hatte. Im Herbst 1942 schlich eine Gruppe unserer Aufklärer durch einen Wald. Sie gingen im Gänsemarsch einen schmalen Pfad entlang, lautlos, wie es sich für Aufklärer gehört. Und plötzlich, an einer Wegbiegung, prallen sie Stirn an Stirn mit einer Gruppe Deutscher zusammen. Die Begegnung ist so unverhofft, daß alle den Kopf verlieren. Unsere springen auf der eine Seite in den Graben, die Deutschen auf der anderen. Ein junger Deutscher, verwirrt von dem heillosen Durcheinander, springt zusammen mit unseren Leuten in unseren Graben. Vor Angst begreift er eine Weile gar nichts. Er sieht ringsum Russen und taumelt völlig benommen im Graben hin und her. Plötzlich ruft einer der Deutschen nach ihm. Unsere stemmen ihn am Hintern hoch, und er setzt mit einem verzweifelten Riesensprung hinüber zu den Seinen. Er fliegt bei seinem unglaublichen Rekordsprung mit solchem Geheul durch die Luft und ist so maßlos erschrocken, daß alles losbrüllt vor Lachen. Die Deutschen lachen, und unsere hocken auf der anderen Seite und lachen ebenfalls. Und keiner schießt. Auch als sie aufgehört haben zu lachen, schießt keiner, weil man eben, wie es sich zeigt, nicht aufeinander schießen kann, wenn man miteinander gelacht hat. Unsere robben in der einen Richtung weiter, die Deutschen in der anderen, uns so trennten sie sich.» Originaltext aus: http://www.heitere-zukunft.de/graniin.html Mehr über «Heitere Zukunft» ... |
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| Thailands Polizei im Lachtraining |
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Was gibts denn da zu lachen? Lach-Seminare sind eine ernste Sache ;-)) Oder zumindest sind sie ernst zu nehmen ... - als potentes Instrument zur Unterstützung von Teambildungsprozessen, und - als die Auflockerung schlechthin (während Schulungen, Tagungen, Retreats etc.) Download: HUMOR-ARBEIT.pdf |
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IN MEMORIAM (We laugh you ... humor.ch) ![]() Kommunikationsforscher Paul Watzlawick gestorben Der aus Österreich stammende Kommunikationsforscher, Philosoph, Psychologe, Soziologe und Publizist Paul Watzlawick ist tot. Der Wissenschaftler verstarb 85-jährig in seiner Wahlheimat im kalifornischen Palo Alto am Wochenende, wie das Mental Research Institute bestätigte, wo er bis vor einem Jahr ein Büro hatte. Paul Watzlawick soll nach Angaben seiner Familie schon lange an einer schweren Krankheit gelitten haben. Zu seinen bekanntesten Werken gehörte der Bestseller «Anleitung zum Unglücklichsein» von 1983 oder das wissenschaftliche Werk «Menschliche Kommunikation» aus dem Jahr 1969. Watzlawick wurde am 25. Juli 1921 im österreichischen Villach geboren. Er studierte Philosophie und Sprachen in Venedig, wo er 1949 promovierte. Anschliessend bildete er sich in Zürich am C.-G.-Jung-Institut in Psychotherapie weiter und schloss mit dem Analytikerdiplom 1954 ab. Von 1957 bis 1960 lehrte er als Professor für Psychotherapie in El Salvador. Ab 1960 war Watzlawick Forschungsbeauftragter am Mental Research Institute in Palo Alto und lehrte ab 1967 an der US-Eliteuniversität Stanford. Publizistikstudenten ist er vor allem wegen seines metakommunikativen Axioms «Man kann nicht nicht kommunizieren» ein Begriff. |
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![]() Martina Weber: Innerhalb meiner Diplomarbeit (zur Abschlussprüfung als Diplomsozialpädagogin FH) stellte sich heraus, dass Sozialpädagogen (bzw. die StudentInnen zweier FHs) sehr wohl Humor haben und Humor als Instrument in der Sozialen Arbeit eine wichtige Stellung einnimmt. Humor kann (innerhalb der praktischen Arbeit) eingesetzt werden: - zum Nutzen für den Sozialarbeiter - zum Nutzen für den Klienten/die Klienten - zum Nutzen für Organisationen/Institutionen der Sozialarbeit Mehr Infos: www.humorsa-online.de |
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| Das Deutsche Institut für Humor steht für die Kombination von Wissenschaft und lebendigem Training. Kompetent und komisch. Als Unternehmen oder Führungskraft bekommen Sie hier eine ergebnisorientierte Beratung, eine unterhaltsame Show oder ein dynamisches, handlungsorientiertes Training geboten. Als kreativer Kopf, mit außergewöhnlich unterhaltsamen Ideen oder als Forscher der positiven Psychologie mit aktuellen Forschungsergebnissen bekommen Sie hier ein Dach über dem Kopf bzw. eine Plattform. |
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Presseberichte zum Humorkongress in Bad Zurzach 2006.
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![]() entschärfen kann - jedoch mit dem nötigen Feingefühl: «Die Pflegefachperson muss herausfinden, wie viel und welche Form von Humor für sie selbst und für den Patienten stimmt.» Auch in der Palliativmedizin könne mit Humor gearbeitet werden: «Oftmals fällt den schwer kranken Patienten der Humor leichter als ihren Angehörigen. Diese sind sich nämlich oft nicht bewusst, dass man nicht nur im Ernst, sondern auch im Humor trauern kann.» In der Lachschule von Christoph Emmelmann ging es äusserst heiter zu und her. Anhand von praktischen Übungen weihte der ausgebildete Lach-Yoga-Therapeut die Kongressbesucher in verschiedene Lachtechniken ein. Sich gegenseitig ins Fäustchen lachen, nur mit lachenden Lauten eine Geschichte erzählen, kichern und gackern wie ein Huhn - nach einer halben Stunde dürfte auch der letzte Miesepeter seine Lachmuskeln wieder entdeckt haben. Emmelmann: «Intensives Lachen erfrischt, hält gesund und stimmt uns positiv. Kinder lachen automatisch, wir Erwachsenen müssen das manchmal wieder neu lernen.» © Mittelland Zeitung; 26.09.2006 Tabloid Zurzach 3. Tag Mehr als bloss ein Witz Bad Zurzach Illustre Gesprächsrunde zum Thema «Humor gewinnt» Michael Bamberger Am Humorkongress in Bad Zurzach bildete eine Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Teilnehmern den Höhepunkt des dritten Tages. Dabei wurde das Phänomen «Humor» von verschiedenen Seiten her beleuchtet und die heilsame Wirkung des Lachens deutlich unterstrichen. Um der komplexen Thematik gerecht zu werden, liessen sich die Organisatoren bei der Zusammensetzung des sonntäglichen Podiums nicht lumpen. Neben Philosophin Annemarie Pieper und Psychotherapeut Michael Titze komplettierten Schriftsteller Klaus Merz sowie Clown Dimitri die illustre Runde. Ordensschwester Ingrid Grave fungierte als Gesprächsleiterin. Es entwickelte sich eine muntere und für die Zuhörer gut verständliche Diskussion. Nicht nur Lustig Dass man mit Humor allein nicht durchs Leben kommt, darin waren sich die Gesprächsteilnehmer einig: «Humor und Ernst gehören zusammen. Denn ohne Ernst bräuchten wir keinen Humor und dann gäbe es ihn auch nicht», meinte Annemarie Pieper. Michael Titze ergänzte: «Neben den heiteren Aspekten des Lebens muss man auch seine melancholischen Seiten akzeptieren. Auch sie gehören dazu.» Ähnliches könne man im Komikergeschäft beobachten: «Ein Komiker, der wie eine Maschine im Sekundentakt Witze von sich gibt, findet man irgendwann auch nicht mehr lustig, weil es zu künstlich wirkt», so die Meinung von Klaus Merz. Ein guter Clown beispielsweise müsse mehr Facetten verkörpern als ständig nur lustig sein, wie Dimitri bestätigte: «Es verhält sich ähnlich wie mit der Musik - ein Musikstück ohne Pausen wäre schrecklich.» Wie genau definiert man denn nun «Humor»? Gemäss Annemarie Pieper ist der Humor eine Lebenseinstellung, «die mich langfristig begleiten soll und mehr ist als bloss ein Witz. Humor muss man sich immer wieder neu erarbeiten.» Das Wesen des Humors habe viel mit Inkongruenzen zu tun, so die Ansicht von Michael Titze: «Wenn man zwei Welten zusammenbringt, die eigentlich nicht zusammengehören, entsteht Humor. Es geht also um Kontraste - die meisten Witze funktionieren auf diese Weise.» «Freude am Blamieren» Eine bedeutende Komponente des Humors stellt die Selbstironie dar, ein wichtiges Instrument auch in der Therapie. Psychotherapeut Titze: «Oftmals rührt eine psychische Erkrankung daher, dass der Patient ein perfekter Mensch sein will. Der Therapeut muss ihm dann die Angst vor der eigenen Unvollkommenheit nehmen, was mit dem Aneignen einer gesunden Portion Selbstironie am besten funktioniert.» Dies gelte aber nicht nur für kranke Leute, sondern generell lohne es sich, wenn man sich die «Freude am Blamieren» aneigne: «Wird man beispielsweise beleidigt und gibt dem Angreifer mit einem selbstironischen Spruch auch noch Recht, nimmt ihm das sofort den Wind aus den Segeln.» Klaus Merz entgegnete jedoch, dass es in so einem Fall mit Humor allein nicht getan sei: «Mit dem Spruch zeigt man sich zwar überlegen und schlagfertig, der innere Schmerz - ausgelöst durch die Beleidigung - bleibt aber zurück. Zudem läuft man Gefahr, dass die Sprüche irgendwann ihre Wirkung verlieren und man nicht ernst genommen wird.» Ähnlich äusserte sich Annemarie Pieper: «Mit lockeren Sprüchen ändert man womöglich nicht die grundsätzliche Einstellung, die ein Mensch gegenüber einem hat.» Michael Titze ist aber überzeugt, dass Humor dabei zumindest eine Hilfestellung bietet: «Studien belegen, dass durch gemeinsames Lachen zwischenmenschliche Brücken aufgebaut werden. Und es ist klar, dass man Selbstironie punktuell einsetzen muss; wenn man konstant ironisch ist, verliert es die Wirkung.» Wer noch kein Meister der Selbstironie ist, dem sei tröstend noch gesagt: «Sich selbst auf den Arm nehmen, ist bekanntlich die schwierigste Turnübung.» |
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| An die Lachyoga-Interessierten «Gut Ding braucht Weile», so sagt man, nicht wahr? Vor mehr als einem Jahr bekam ich Kontakt zu zwei Schülerinnen und einem Schüler in Thüringen, die sich vorgenommen hatte, eine Jahres-Seminar-Arbeit zum Thema «Lachen» zu schreiben. Während der ganzen Zeit waren wir miteinander in Kontakt, heute bekam ich die fertige Arbeit mit der Erlaubnis zur Veröffentlichung im WWW zugeschickt. Es ist interessant zu erfahren, wie auch junge Leute Interesse an dem Thema «Lachen» zeigen. Vor dieser Schülergruppe hatte ja bereits eine Schülerin aus Nord-Rhein-Westfalen eine Arbeit gefertigt, die ebenfalls auf der Website des Lachclubs Recklinghausen veröffentlicht ist. | Zur Zeit arbeitet die Auszubildende einer Krankenkasse an einem ähnlichen Thema.
Bei Interesse könnt ihr euch die Arbeiten anschauen. Ihr findet sie am leichtesten, wenn ihr auf den folgenden Link klickt:
www.lachclub-recklinghausen.de/semi1.pdf (Arbeit aus Thüringen - 36 Seiten) www.lachclub-recklinghausen.de/jahresarbeit05.pdf (Arbeit aus NRW - 42 Seiten). Viel Spaß beim Lesen wünscht euch Bert vom Lachclub Recklinghausen Heute schon gelacht?: http://www.lachclub-recklinghausen.de - Neue Telefonnummer des Lachclubs D-Recklinghausen: 02361 - 49 05 06 53 |
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Stuttgarter Humor-Kongress.
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schlecht sind. "Seit zwei Jahren bemerke ich eine größere Öffnung für Humor - zum Teil, weil man festgestellt hat, dass man weniger krank ist, wenn man lacht." Bei seinen Einsätzen fordert er die Teilnehmer in den Betrieben oft auf, ihren Firmenkonflikt mit einer roten Clownsnase im Gesicht nachzuspielen. Das löse "eine Freiheit im Ton und eine unglaubliche Kreativität aus", sagt Holtbernd. Abseits von Kongressen und in Unternehmen wird das Lachen auch in Clubs geübt. Davon gibt es in Deutschland bereits 40. Der erste wurde allerdings 1995 in Indien gegründet: Damals wollte der Arzt und Yoga-Lehrer Madan Kataria mit Hilfe von Yoga die "heilenden Kräfte des Lachens aktivieren" und damit zum Frieden in der Welt beitragen - diese Philosophie wird jedes Jahr am ersten Mai-Sonntag anlässlich des selbst-proklamierten Lachtags wieder präsentiert. Allein vier der vierzig deutschen Lachclubs befinden sich in Berlin. Der älteste ist im Stadtteil Schöneberg und wird fast ausschließlich von Frauen um die 50 besucht. Einmal die Woche versammeln sie sich in einer Turnhalle, um den Anweisungen von Josefine Grimmer zu folgen, die bei Madan Kataria in Indien gelernt hat. "Streckt die Zunge raus! Macht das Gesicht eines übermütigen Zwergs und lacht, wenn Ihr Euch begegnet," fordert sie die Teilnehmer auf. Das Lachen lässt nicht lange auf sich warten. Nach einer langen Atempause radebrechen sie in einer Fantasiesprache, um dann wieder in Gelächter auszubrechen. "Das erfordert Übung", sagt Clubmitglied Karin Behrens. Aber "man lacht dann einfacher" im Alltag. "Beim Lachen wird das Immunsystem angekurbelt", meint Rose de Laczkovich. Eine andere Teilnehmerin befürchtet offensichtlich, dass die Deutschen trotz Lachtraining Mühe haben werden, ihren Ruf als humorloses Volk loszuwerden: "In Italien, in Frankreich, da weiß man zu lachen. Aber je mehr es in den Norden geht, desto steifer wird man." kah/ans | |
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